Arber Radmarathon am 29.07.2018

Klassiker im Bayerischen Wald

Wie im letzten Jahr beteiligte sich der Quest Radverein e.V. auch in diesem Jahr an diesem Marathon-Klassiker. Leider nahmen dieses Jahr nur Thomas M .und Christian V. an diesem phantastischen Event teil.

In Angriff genommen wurde die „Kleine Arberrunde“ über 175 km und etwa 2.400 Hm.

Eigentlich wollten wir die ersten 10 – 15 Kilometer im Sog der Gruppe einfach nur mitrollen. Nach etwa 5 Kilometer aber hatte Thomas einen Platten. Trotz des raschen Behebens der Panne befanden wir uns nunmehr urplötzlich weit hinter dem Peloton und sogar hinter dem „Besenwagen“. Vorbei an den nachfolgenden Autos, Besenwagen und Nachzüglern versuchten wir wieder in eine Gruppe zu kommen. In Sulzbach an der Donau angekommen, erwartete uns der erste Anstieg. Nicht steil, aber doch etwa 5 km lang. Nunmehr im Falkensteiner Vorwald angekommen, war es bis zur ersten Verpflegungsstation in Cham nach etwa 60 km ein andauerndes Bergauf und Bergab. Längere Anstiege erwarteten uns nach Bad Kötzting auf etwa 750 m und nach Viechtach auf etwa 900 m. Angesichts der brütenden Hitze haben wir die dritte und damit letzte Verpflegungsstation nach 134 km in Saulburg fast schon herbeigewünscht. Da durfte es auch schon mal eine Halbe Bier sein. Nach dieser Stärkung rollten wir die letzten 40 km entlang der Donau in einer Gruppe – natürlich nicht so gut organisiert wie in unserem Verein – mit etwa 35 km/h zurück nach Regensburg.

Übrigens: An der letzten Verpflegungsstation in Saulgau haben wir mit Harald Lüdtke, einen guten Bekannten getroffen.

Hier noch einige Anmerkungen vom Berichtverfasser:

In einem Punkt ist der Arber Radmarathon vergleichbaren Veranstaltungen in Bayern voraus - der Absicherung der Strecke: Permanent begleiten Polizei-Motorradstaffeln die Fahrer auf allen Strecken. Fast an allen Kreuzungen oder Kreisverkehren wurde die Vorfahrt der Radlfahrer von der Polizei, aber vor allem von den Feuerwehren der einzelnen Kommunen bis zum letzten Fahrer im entlegensten Ort der Strecke geregelt. Ein großes Lob den Veranstaltern. Und kaum ein Murren der Autofahrer ! Man stelle sich so etwas im Raum Rosenheim vor - undenkbar.

Wie zu erfahren war, ist der Polizeipräsident selbst Radsportler. Und auch die amtierende Bürgermeisterin der Stadt Regensburg war beim Start im frühen Morgen persönlich vor Ort. Hier sieht man, welche Möglichkeiten bzw. Gestaltungspielraum die Behörden bei der derartigen Veranstaltungen haben.

Was Professionalität, Verpflegung, Freundlichkeit usw. angeht, kann sich dieser Radmarathon locker mit den großen Granfondos in Italien messen.

https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/der-arber-radmarathon-ist-ein-evergreen-21179-art1675277.html 

https://veloclub-ratisbona.de/touren#tour-b