Fahrt nach Saalfelden am Steinernen Meer - am 2. Tag mit "Expeditions"-Charakter ....

2-Tage RR-Tour mit leichtem Gepäck (Sa-So 19.-20.07.2025)

nach der schönen letztjährigen 2-Tages RR-Tour an den Wallersee, planten wir auch in diesem Jahr eine Rennradtour mit Übernachtung. Unser Ziel 2025 war das schöne Saalfelden am Fuß des Steinernen Meers.

Wir starteten am Tag1 beim IKO in Raubling und fuhren zuerst ins Inntal bis Erl und Niederndorf und dann über Rettengschöss und Walchsee nach Schwendt. Wir das waren anfangs 11 Mitfahrer, Susanne, Claudia, Karin, Ursula, Matthias, Rüdiger, Rudi, Max, ChristianV, Patrick, Kurt -  der Christoph ist uns noch nachgedüst und ab Waidring beim Kaffeestop waren wir dann zu zwölft. Die Tour hatte auf den Radwegen nicht immer RR-Fahrbahnen, sondern unsere Rennräder kamen auch in den "Gravel"-Genuß, vor allem am zweiten Tag. Dazu später mehr.

An der Griesenau vorbei ging es über die Huber-Höhe nach Kirchdorf-Erpfendorf. Und weiter nach Waidring. Bei brütender Hitze fanden wir im Ortszentrum von Waidring ein Café mit ausreichend Schatten. Dort wurden die Flüssigkeitsspeicher und vor allem die Kohlenhydratespeicher mehr als aufgefüllt - bei diesen Monster-Kuchenstücken. In anderen Cafés machen sie da 3 Stücke draus. Auf wunderschöner ruhigen Nebenstrasse am Pillersee vorbei hinauf ins Biathlonzentrum Hochfilzen. Vom Pass dann eine sehr schnelle tolle Abfahrt bis runter nach Leongang. Einige Kilometer auf schönen Radwegen und wir erreichten unser Etappenziel in Saalfelden am Steinernen Meer.

Unsere Unterkunft war ein schönes altes, aber toll renoviertes Hotel "auf Hindenburg" mitten in Saalfelden. Es hatte eine tolle Dachterrasse, die von uns gleich getestet wurde. Abends reservierten wir einenTisch draussen auf der Terrasse beim Italiener in der Nähe, um das kümmerte sich unser Social Media Experte Patrick, wie auch am nä Tag bei der Suche nach einem Kaffestop in Siegsdorf ! Vielen Dank Patrick. 

Während dem Abendessen beobachteten wir das herannahende Gewitter. In der Nacht hat es dann lange schön geregnet und gut abgekühlt.

Aber am nächsten Tag scheinte wieder die Sonnen bei "blitzblank" gewaschenem blauen Himmel und angenehm kühlen Temperaturen, zumindest in der Früh noch.

Nach dem tollen Frühstücksbüffet mit allem was das Herz begehrt - Omelettes, Wildlachs, Pfannkuchen, ja sogar frischen Weißwürsten ! - starteten wir um 9.30 Uhr unseren zweiten Tag.

Am Tag2 ging es von Saalfelden hinauf nach Weissbach bei Lofer und weiter nach Lofer. Wir mußten nicht auf der vielbefahrenen Hauptstrasse fahren - sondern benutzten den herrlichen Tauernradweg (alles geteert) viel im Wald und über Wiesen.

Eine kleine technische Panne (Speichenriß) wurde von unserem "Teamschrauber" Rüdiger und mit HIlfe von Erste-Hilfe Tape so behoben, daß Susanne bis nach Hause fahren konnte. Super !

Weiter ging es nach St.Martin und dann nach Lofer. Um nicht weiter auf der Hauptstrasse fahren zu müssen, benutzten wir den Saalachradweg direkt am Fluß entlang - diese 7-8 Kilometer waren dann aber Gravelstrecke - zumindest keine Wurzeln und grobe Steine - machbar auch für Rennräder, da vor allem viele bereits mit breiten 28-er Reifen unterwegs waren.

An Unken und dem Steinpass vorbei kamen wir nach Schneitzlreuth. Dort gab es eine gute und eine schlechte Nachricht.

Die gute - es gab keinerlei störenden Vielautoverkehr auf der Deutschen Alpenstrasse den Anstieg rauf nach Weißbach und Inzell.

Die schlechte - auch wir konnten die gesperrte Strasse von Schneitzlreuth nicht rauffahren, da es eine völlig gesperrte Großbaustelle gab. Andere (MTB) Radfahrer erzählten von einem Wandersteig unten an der Weißbachschlucht entlang und dann rauf zur Strasse am Ende der Baustelle. Da wir nicht die ganz große Umleitung über Lofer zurück oder über Bad Reichenhall mit den Rennrädern fahren wollten, war also 45-60 Min "Wandern" angesagt, und dies mit Rennradschuhen auf steilen und rutschigen Pfaden ! Wie gesagt, das hatte schon ein wenig Expeditionscharakter !

Weiter ging es dann vorbei nach Inzell und nach Siegsdorf, wo wir ein nettes Café abseits des Ortzentrums direkt am Radweg aufgestöbert hatten (wieder unser SocialMedia Experte Patrick !). Gut gestärkt ging es auf einigermaßen bekannter Strecke von Siegsdorf im D-Zug-Tempo über Grassau nach Bernau. Dort verabschiedete sich Kurt und fuhr über Prien, Rimsting, Hemhof nach Amerang und über Wasserburg zurück nach Haag. Die große Gruppe fuhr weiter über Frasdorf und Achenmühle zurück nach Raubling.

Tag1:  es waren 100km und 1.200 Hm

Tag2:  es waren 115km und 1.000 Hm

Aber für die meisten waren es doch mehr KIlometer, da viele bereits mit dem Rad zum Start kamen.

War wieder ein wunderschönes WE, guter Radsport, aber auch viel Gaudi und lustig in den Pausen und am Abend. Machen wir in 2026 bestimmt wieder !!