"Warmduscher"-Tour: Guffert und Sonnwendjochrunde

22.09.17 wie es zu diesem Ausdruck kam - bitte im Bericht nachlesen

Diesen Freitag sagte der Wetterbericht nach vielen feuchten Tagen endlch wieder Altweibersommer und Sonnenschein voraus. Spontan kamen vier Questler zusammen, um die erweiterte Sonnwendjochrunde mit Guffertrunde zu fahren.

Karin, Sepp B., Sepp G. und Kurt starteten in Landl bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Riedenberger Wiesen. Die lange Abfahrt am Ellbach entlang hinunter zum Kaiserhaus ist im Herbst immer eine kühle bis kalte Angelegenheit, da meist im Schatten am Wasser und tief zwischen den Felsen gelegen. An der Kaiserklamm (Brandenberger Ache) vorbei ging es über Pinegg hinauf und hinüber nach Steinberg im Rofan mit tollen Blicken auf die schon verschneiten Gipfel des Rofangebirges und des mächtigen Guffert (2.200m). Nicht mehr allzuweit entfernt von Achenkirch hatten wir den Wendepunkt der Tour erreicht und es ging wieder hinauf in Richtung Blauberge und der schön gelegenen Gufferthütte (1.465m). Genau zur Brotzeitpause auf der schönen Aussichtsterrasse zog aber starke Bewölkung auf. 

Und hier kam es auch zum Titel dieses Berichts.

Bei der Getränkebestellung auf der Terrasse verlangte Karin ein Haferl Roibos-Tee, Sepp G & B als auch Kurt jeweils eine Saftschorle mit warmen Leitungswasser - und daraufhin sagte die Bedienung der Gufferthütte - "ganz schöne Warmduschergruppe". DIe Getränke waren aber angenehm temperiert - und die Bedienung brachte uns sogar noch eine Kanne heißes Wasser - sehr aufmerksam.

Nach einer kürzeren Brotzeitpause weil auf der Terrasse nicht gar so warm, brachen wir auch gleich wieder auf, wir hatten noch gut Strecke zu machen.  Von der Gufferthütte geht eine 12km-lange Schotterpiste hinunter bis zur Erzherzog-Johann-Klause wieder an der Brandenberger Ache. Ziemlich grober Schotter bis hinunter. Kurt hatte sich wieder einen Schleichplatten eingehandelt. Vier Fahrer, aber einmal Tubeless, zwei Fahrer nur Kartusche und der vierte mit einer Pumpe, die nicht richtiǵ´funktionierte - zum Anpumpen des Schlauchs keine gute Ausgangslage. Aber wir hatten ja die erfinderische Karin dabei, und mit einer großen Lunge ausgestattet - und schon hatte der Schlauch den nötigen Luftdruck zum Einbauen.

Wieder im Sonnenschein zu den Reichsteinalmen hinauf, ging es dann wieder hinunter bis kurz vor Valepp, dann rechts hinauf zum steilen Elendssattel und über den wunderschönen Elendsgraben hinaus zum Zipflwirt und über den Ursprungspass hinunter zum Parkplatz in Landl.

Alles in allem waren wir knapp 80km unterwegs mit 2.000 Hm