Geigelstein-Runde

23.09.17 Klassiker in den Chiemgauer Bergen

Da auch der Samstag schönes Altweibersommerwetter voraussagte - gleich die nächste Tour. Treffpunkt in Hainbach zwischen Hohenaschau und Sachrang. Wir waren nur zu zweit - einer und noch einer !

Nach dem Einrollen bis nach Sachrang ging es frür Christian F. und Kurt die Forststrasse hinauf bis zur Priener Hütte. Bei der Arri-Hütte nahmen wir den Abzweiger durch das Baumgartental hinunter bis fast nach Walchsee. Herrliche Ausblicke auf den Wilden Kaiser und das Kitzbühler Horn. Unten angekommen, ging es wieder links hinauf zur Ottenalm und dahinter hoch zum Harauer Sattel. Immer das Tiroler Achental mit Kössen vor Augen ging es schnell hinunter - der Weg frisch "gepflastert". Des Rätsels Lösung sahen wir unten im Ort angekommen - Viehabtrieb ! Den rutschigen Schmugglersteig mit seinen sehr vielen nassen Wurzeln schenkten wir uns - auch weil Christian einen verstauchten Fuß hatte (Geschäftsreisen sind gefährlich !).

Über die Entenlochklamm ging es hinunter nach Ettenhausen und Schleching. Die richtigen Waldwege nach Mühlau zu finden, da von dort die Auffahrt das Dalsental wieder hinauf zum Sattel, war schon immer ein wenig verzwickt - vor 10 Jahren genauso wie heute. Nach ein paar Versuchen hatten wir aber eine noch nicht gekannte Auffahrt zu den Dalsenalmen gefunden - leider auch viel steiler wie die Normalauffahrt. Da sowohl die Vordere als auch Hintere Dalsenalm bereits geschlossen war, gab es keine Brotzeitpause und wir fuhren und schoben wir gleich weiter hinauf zum Sattel und genossen dann die Steilabfahrt im wilden Klausgraben hinunter zum Auto in Hainbach.

Alles in allem ca 45 km und 1.600 Hm

Ergänzung des Berichts durch Christian F:

Da meine bisherigen MTB-Touren maximal den Heuberg, den Samerberg und die Schwarzwand umfassten, war ich - wie bei den letzten Touren, die Kurt ausgeschrieben hat - etwas zögerlich. Reicht mein Fahrkönnen? Kann ich beim Bergradeln mithalten? Erschwerend kam dann noch meine Knöchelverletzung dazu. Aber diesmal warf ich alle Sorgen über Bord und dachte mir, einmal muss ich ja anfangen. Und ich kann Euch sagen: Es hat sich gelohnt. Die Beschreibung von Kurt kann nicht meine Freude wiedergeben, die mir die Tour bereitete. Kurts Tipps für eine sichere Abfahrt, etwas Regelkunde und naja, a bisserl kann man dann des Radln doch. So waren sowohl die Auffahrten als auch die Abfahrten sehr gut zu bewältigen, das Tempo hat gepasst und die Aussicht auf die Bergwelt war super. Die fehlende Brotzeit habe ich dann im Sachranger Hof bei einem sauren Lüngerl und einer halben Bier nachgeholt. Schee wars. Und wenn ich jetzt beim MTB-Technikkurs noch weitere Kniffe und Tricks lerne, dann wird das nicht die letzte Tour mit Kurt gewesen sein.