Glocknerkönig 2017

3 Könige

Mit Richard, Moritz und Michael haben sich diesmal nur drei (Musketiere) vom Quest Radverein unter die über 2000 Starter gemischt. Die letzten Tage vor dem Start pendelte sich die Wettervorhersage auf einen trockenen Vormittag ein. Der morgendliche Blick aus dem Fenster ließ erahnen, dass wir trocken ins Ziel und sogar wieder runter kommen sollten. Bei idealen Bedingungen mit 16° C am Start und 12 - 16° C auf der Strecke schimmerte zeitweise sogar die Sonne durch die Wolken. Nach dem Start um 7:00 Uhr setzte sich das Feld mit mäßigem Tempo bei relativ geringem Wind in Bewegung. Nach einer mehrwöchigen Pause aufgrund einer Leistenbruch-OP im April war ich noch nicht in gewohnter Form, so dass ich es etwas langsamer angehen musste. Mir fiel es schwer das Tempo zu halten, konnte mich aber immer wieder irgendwo im Windschatten mitziehen lassen. Richard und Moritz kamen schon früh an mir vorbeigefahren. Ab Mautstaion war mir dann endgültig klar, dass ich nicht nur weniger Kilometer in den Beinen, sondern auch mehr Kilo's auf den Rippen hatte. Doch dank des fleißigen Trainings im Winter konnte ich mich dann doch ganz ordentlich hochwuchten und bin mit einer Zeit von 1:57 noch unter 2 Sunden geblieben. Oben wartete schon Richard, der mit sehr guten 1:51 eine persönliche Bestzeit aufstellte. Und Moritz, den wir oben im Ziel leider aus den Augen verloren hatten, kam mit einer super Zeit von 1:49 ins Ziel. Anschließend wollten wir dann schnell ins Tal, da sich nun doch so langsam die Regenfront ankündigte. Der Kaiserschmarren im Startbereich war dann allerdings vor Rückfahrt ins Hotel auch noch drin. Kaum war ich 5 Minuten im Auto Richtung Heimat unterwegs, fielen die ersten Regentropfen. Der Scheibenwischer durfte dann durchgehend arbeiten.

Es war wieder mal ein super organisiertes Rennen bei besten Bedingungen. Schön war's – vor allem das Timing war ideal.