Wendelsteinrundfahrt am 19.08.21017

Regenschlacht im Alpenvorland

Eigentlich möchte man keinen Hund bei diesem Sauwetter aus der warmen und trockenen Stube jagen. Doch einige wollten oder durften aus welchem Grund auch immer nicht zu Hause bleiben und stattdessen lieber bei Regen, Wind und Kälte an der 28. Wendelsteinrundfahrt teilnehmen. Das Wichtigste war jedoch, dass alle wieder gesund im Ziel angekommen sind.

Auf einen Bericht wurde verzichtet. Stattdessen geben wir dieses mal den O-Ton der vier Quest Hardcore-Radler wieder:

Max H.:
"7:30 Uhr am Start und wenn es sehr stark regnet, dann wird es später“

 „Bei mir sind´s dann auch 165 km geworden. Hat zwischendrin sogar Spaß gemacht“

Michael R.:
„Ich hatte an der Krugalm genug vom Regen und bin auf der 120er heim gefahren“   

Max H.:
„Mei, dann hast den Regen in Warngau verpasst“

Sepp G.:
"Und nach den Bratwürstl in Reichersdorf, da hat´s bis Au geschüttet“

Robert S.:
„Nachdem ich mich zum Start überwunden habe, habe ich den Dauerregen nicht mehr so schlimm empfunden. Für den Regen gibt es ja super Regenausrüstung. Das Highlight der Tour war der kurzzeitig         blaue Himmel von Fischbachau nach Hundham, der aber von einem Starkregen ab Hausham abgelöst wurde. Im Ziel wurden wir letztendlich noch mit wolkenbruchartigen Regengüssen begrüßt, was uns von dem gemütlichen Beisammensein im Biergarten bei kühlen Bier und Grillgut abhielt. Stattdessen ging`s ab nach Hause unter die warme Dusche. Bei ähnlichen Bedingungen werde ich in den nächsten Jahren wohl auch auf den Start verzichten"

Gernot B.
Ehrlich gesagt hab auch Ich mir im Lauf des Sa. Morgens erst im Bett und dann beim Frühstück überlegt, ob man sowas im Bewusstsein des Dauerregens überhaupt angehen soll. Letztendlich hat mich die Disziplin, das Trainingsprogramm für den Ötztaler durchzuziehen dazu bewogen mitzufahren, wer weiß denn schon ob es beim Ötzi nicht auch regnet, schneit oder einfach nur kalt ist! Jedenfalls kann ich mich auch nur den Vorrednern anschließen, in den kurzen Regenpausen, aber sie war da, echt Bock gehabt habe, auf dem Radl zusitzen. Im Bewusstsein der immer tollen Organisation u. Verpflegungsstellen, die ich heuer alle auslassen mußte, war ich positiv erstaunt, dass auch alle Straßen von dem Windbruch befreit wurden u. da lag wirklich einiges am Straßenrand, wo man nur erahnen konnte, wie heftig das Unwetter vorher gewütet hatte. Da kann man nur sagen, dass es uns Regenradler auch hätte schlimmer erwischen können! In diesem Sinne, alles wird gut.

Fotos wurden keine gemacht. Einheitlicher Tenor: Das Wetter war zu schlecht.