Radwoche auf der Insel

10.-17. März 2018

Freitag, 09.03.2018

Für den ersten großen Vereinsevents in der noch jungen Saison 2018 haben sich unsere Damen Anett und Steffi sowie Christian F., K. und V., Thomas M., Max, Kurt, Jürgen, Michael, Stephan und Miro angemeldet.

Nachdem unserer Flug von NIKI auf Eurowings umgebucht werden musste, steht ab Samstag eine Woche Radeln auf Mallorca auf dem Programm. Die Koffer sind gepackt, die Wettervorhersage sieht nicht schlecht aus und die Vorfreude ist groß.  

Lassen wir uns überraschen, was uns auf der Insel so alles erwartet.

Samstag, 10.03.2018

Nachdem mit der Anreise und dem Tranfer zum Hotel Be Live Collection Palace de Muro ***** alles geklappt hat, konnten um 16:00 Uhr die Zimmer bezogen werden. Um 17:00 Uhr ging es dann in die Radstation der Fa. Hürzeler zur Abholung der Rennräder. Wer keine Hürzeler-Karte besaß (und das war der Großteil von uns), musste erst einmal ein Formular ausfüllen, anhand dem diese Karte erstellt wurde. Da die 3 spanischen Jungs in der Verleihstation noch nicht ganz in der Spur waren, verwunderte es auch nicht, dass man z. B. statt der angegebenen Sattelhöhe von 83 cm nur 75 cm eingestellt bekam und dass statt SPD SL-Pedale Look-Pedale montiert waren. Aber was soll's. Es könnte ja noch schlimmer kommen. Und so kam es, dass Christian F. und V. fünfmal an der Rezeption antanzen mussten, um den Hausmeister zu holen, da sie nicht mehr in ihr Zimmer kamen (Elektonikprobleme mit der Zimmertür). Nachdem es dem Personal irgendwann zu dumm wurde, erhielten die beide eine ordentliche Suite mit mehreren Zimmern. Geht doch.

Ach so, geradelt sind wir dann auch noch knapp 30 km (Muro - Sa Pobla), bevor es zum Abendessen und dann ins Bett ging. Für die Runde hier klicken.

Sonntag, 11.03.2018

Bei Sonnenschein und Temperaturen schon weit im zweistelligen Bereich starteten wir am Vormittag zur ersten "echten" Ausfahrt. Entlang der Küste ging es nach Süden in Richtung Arta;. Dort fanden wir einen super schönen, kleinen, aber bestens geteerten Cami nach Manacor. Die hügelige Strecke wäre kein Problem gewesen, aWelber der z. T. extreme Westwind, der mit bis zu 60 km/h blies, hat teilweise zu  abenteuerlichen Schräglagen auf dem Rad gesorgt. Von Manacor führte die weitere Runde in einem südlichen Bogen bis nach Petra, wo sich die Gruppe aufteilte. EIn Teil fuhr direkt zurück zum Hotel, ein Teil hinauf zur Ermita Bonany und der größte Teil der Gruppe radelte über Sineu, Llubi nach Sa Pobla. Dort endlich hatten wir Rückenwind, sodass es mit bis zu über 50 km/h zurück zum Hotel ging. Insgesamt kamen so 113 km und gute 1000 Hm zusammen. Für die Runde hier klicken. Die müden Muskeln konnten dann im Wellnessbereich bei Sauna, Whirlpool etc. gelockert werden. Nach einem sehr guten Abendessen ging es dann recht früh ins Bett. 

Montag, 12.03.2018

Die Tour aus der TOUR. Nachdem in der März-Ausgabe des Tour-Magazins Radl-Guides ihre Lieblingsstrecken kundgetan haben, wurde die Tour Nr. 5 in Angriff genommen. Auf kleinen Nebenstraßen und Camis, die man normalerweise nie finden würde, ging es vom Hotel aus Richtung Inca. Erweitert wurde die Gruppe heute von Thomas Held, der mit seiner Frau auch eine Woche beim Radeln auf Malle ist. Von Inca aus radelten wir Richtung Süden nach Ruberts. Max war sehr gruppen-affin, in dem er in ein Schlagloch fuhr und keine Welle machte, die evtl. noch zu einem Sturz geführt hätte. Der Reifentausch dauerte dann etwas länger, da sich der Mantel ganz schwer wieder montieren ließ. Nach der Zwangspause ging es vor Petra den gut 2 km langen Anstieg hinauf zur Ermita de Bonany. Der Einkehr in der Kirche folgte die Abfahrt hinab nach Petra, wo wir unsere Kaffeepause machten. Nachdem die Kuchenbestellung vergessen wurde, gab es für die gesame Gruppe Cafe con leche aufs Haus. Vielen Dank. Weiter ging es auf kleinen Wegen durch etliche Gärten mit Obst, Gemüse, Esel, Schwein und sonstigem Getier. Nach 122 km und 1000 Hm endete die Tour dann im Hotel bzw. in der Kneipe beim Feierabendbier. Für die Runde hier klicken. 

Dienstag, 13.03.2018

A bisserl a Schwund is imma. Aber glei so vui?

Christian V. erwischte in der Nacht von Montag auf Dienstag die Sucht, die ihn für die geplante Ausfahrt am Dienstag lahm gelegt hat. Erbrechen, Kopfschmerzen und Müdigkeit fesselten ihn den gesamten Tag ans Bett. Zusätzlich fehlte uns Thomas Held, der den Tag mit seiner Frau verbracht hat. Dementsprechend dezimiert führte uns die Runde über Muro, Sineu und Algaida nach Randa, wo der ca. 5 km lange Anstieg wartete. Christian F. ließ den Berg aus, da er seine Arbeitskollegin Kirsten vom TÜV SÜV und ihren Mann im Cafe am Fuß des Berges traf und gleich den caffe con leche zu sich nahm. Manchmal ist halt weniger mehr. Zudem Kirsten Geburtstaghatte und wir ihr gleich noch alle gratulieren durften.

Für die Rückfahrt teilte sich die Gruppe auf. Ein Teil nahm den direkten Weg zurück zum Hotel, der andere rollte über Porreres und Felantix nach Manacor. Nachdem Christian F. dort aus Versehen geradeaus in einen Tunnel fuhr und der Rest oberirdisch blieb, verlor der die Grupppe und fuhr die restlichen 30 km alleine über die MA 3322 zum Hotel. Etwas mulmig war es ihm schon, da er seinen Ersatzschlauch schon auf der Hinfahrt nach Randa aufgrund eines Dorns im Mantel verbraucht hatte. Aber es ging alles gut.

Insgesamt kamen so 140 km und 1400 Hm zusammen (für die Runde hier klicken).

Mittwoch, 14.03.2018

Ruhetag. 

Nachdem allen die Beine sauber weh taten, stand heute der Ruhetag auf dem Programm. Manche radelte gar nicht, der Großteil ließ die Beine locker bei einer 46 km langen Rollerunde über Santa Margalida wirbeln (für die Runde hier klicken). Hat auch gut getan, zumal für morgen eine lange Runde in die Berge vorgesehen ist.

Donnerstag, 15.03.2018

Heute stand eine Königsetappe auf dem Plan. Vom Hotel aus ging es in süd-östlicher Richtung nach Santa Maria und von dort aus in einem Bogen nach Bunyola. Hier erwartete uns der Anstieg hinauf zum Orient. Nach einer kalten Abfahrt genossen wir in Lloseta den obigatorischen caffe con lecce und den frischen Mandelkuchen. Derart gestärkt ging es die knapp 10 km hinauf zur Tanke und vorbei am Kloster Lluc. Noch ein Gegenanstieg war zu bewältigen, bevor es die rasante Abfahrt hinab nach Pollenca ging. Von dort aus war es nicht mehr weit bis ins "Boy", wo die Ausfahrt bei einem "cervesa grande" beendet wurde. 

Die Tour hatte 134 km und über 1500 Hm (für die Runde hier klicken).

Freitag, 16.03.2018

Nachdem der Großteil der Gruppe Sa Calobra fahren wollte, entschieden sich Christian F. und V. sowie Stephan aufgrund der dabei zu bewältigenden Höhenmeter für eine Tour zum Cap Formentor. Landschaftlich wunderbar gelegen ging es daher für die 3 zum Leuchtturm und wieder zurück. Damit genügend Kilometer zusammenkamen, ging es auf kleinen Camis bis nach Campanet. Dort gab es die wohlverdiente Pause. Stephan nahm dann den direkten Weg über Sa Pobla zum Hotel, während sich die beiden Christians über Inca und Llubi nach Sineu schlängelten. Aufgrund der perkekten Tourenplanung ging es ab dort mit Rückenwind in wilder Hatz nach Muro und von dort ins Hotel, sodass am Ende 134 km und 1600 Hm zusammen kamen (für die Runde hier klicken).

Samstag, 17.03.2018

Die Luft ist raus. Obwohl die Abholung durch den Flughafenshuttle sowie die Öffnungszeiten der Radstation noch eine morgentliche Ausfahrt ermöglicht hätten, konnte sich nur noch Christian F. zu einer Abschlussrunde über Muro aufraffen. Darüber hinaus hat in der Nacht bei etlichen Mitfahrern eine massive Magen-Darm-Verstimmung zugeschlagen. 

Insgesamt hatten wir aber eine wünderschöne Radwoche mit täglichen Ausfahrten und vielen  Kilometern, sodass die Saison nun starten kann. 

Und das Wichtigste: Es gab keine Stürze!!