Rosenheimer Radmarathon
Robert und Moritz hatten sich in aller Früh auf den Weg der Tour VI mit über 200 km und knapp 4.000 hm gemacht, unsere Gruppen starteten um 6:30 auf die Tour VI (170 km, 3.000 hm) und dann um 8:30 die Tour III (121 km, 1.850 hm). In der Früh war es sogar noch etwas frisch, als Angelika, Robert, Matthias, Sepp G., Maximilian Richtung Brannenburg zum Sudelfeld starteten.
Der Tunnelberg gehört um diese Zeit nur den Radlern, was die Strecke zum Sudelfeld insgesamt sehr angenehm macht. Um keine Höhenmeter zu verschenken ging's über Hinterthiersee nach Thiersee, bevor wir uns in Niederndorf an der noch ruhigen Verpflegungsstation mit Rüdiger treffen konnten. Die Strecke über Buchberg, Sebi, Erlerberg, Praschberg nach Niederndorf lässt wirklich nichts aus und ist auch schön, aber wir waren dann auch froh, zum zweiten Mal die Verpflegung in Niederndorf zu erreichen und dort auch die Gruppe III zu treffen mit Karin, Beate, Christian, Hans G., Rudi, Thomas.
Um die Zeit war viel los und an der Getränkeausgabe hatte sich eine lange Schlange gebildet, dort war im wahrsten Sinne der Flaschenhals dieser Verpflegungsstation. Also nur noch etwas Wasser aus dem Schlauch getankt und weiter zur nächsten Labe in Frasdorf mit der Hoffnung, dort schneller an ein kühles Getränk zu kommen. Gleich nach Nussdorf Richtung Samerberg zu fahren bescherte im Wald etwas Schatten, das letzte Stück vor Roßholzen in der prallen Sonne bergauf ohne ein Lüftchen war dann aber für jede und jeden ein Härtetest, aber es wartete ja die Labe in Frasdorf auf uns. Dort fanden dann endgültig fast alle zueinander, Claudia war mit einer Damengruppe unterwegs und Bertram wurde ab da von der Gruppe III eingesammelt. Zu Trinken gab es genug, die kleinen kühlen alkohfreien Erdinger waren entsprechend gefragt und beinahe wären wir beim Ratschen noch länger geblieben.
Waren die beiden Vereinsgruppen in Frasdorf kurz hintereinander eingetroffen, hat es bis Rosenheim dann etwas länger gedauert: Auf demTrack IV ging es direkt über Achenmühle und Neubeuern heim, aber für die Tour III gab es noch eine letzte Gemeinheit über Steinkirchen, um zum Schluss noch auf die geplanten Höhenmeter zu kommen.
Alle haben sich durchgebissen - ganz großes Kompliment! Die Frischlinge und die alten Hasen, für alle waren das keine alltäglichen Renn- bzw. RTF-Bedingungen. Neben den beiden Langdistanzlern haben wir auch Sieglinde und Alexander unterwegs nicht erwischt. 15 Fahrerinnen und Fahrer verteilen sich auf solch einer Großveranstaltung dann doch recht gut.
