Rund um den Wendelstein
Für die Traditionsveranstaltung vor unserer Haustüre kündigte sich ideales Radlwetter an. Kein Regen, keine Hitze und wenn es dann auch stellenweise etwas frisch war, wurden die Exreme der vergangenen Events dieses Mal nicht vermisst.
Dafür waren wir auch wieder mit einer großen Gruppe am Start: Um Sieben gingen die Marathonis und die Schnellen auf die 165km. Wie gewohnt fanden sich unterwegs passende Grüppchen zusammen mit anderen Fahrern, einigen reichte dann doch die etwas kürzere Variante und ein paar machten sich doch auf in Richtung Tegernsee und Valepp, um schlussendlich so oder so zufrieden und mit flotten Durchschnittsgeschwindigkeiten nach Au zurückzukehren.
Die ganz große "Cappuccionogruppe" startete um Acht auf die 120/165 km Strecke und blieb auch zusammen. Mit Rudi und Christian vorneweg ging's in die erste Herausforderung: Der Anstieg zum Duftbräu über Rossholzen, aber nicht bei 38 Grad wie beim Rosenheimer Radmarathon im Juni.
Angeführt von Andi (hierfür nochmals Danke) erreichten wir nach 62 km die erste Verpflegungsstation in Sachrang. Diese war jedoch wegen der kühlen Temperaturen ziemlich ausgeplündert. Keine warme Suppe oder Tee. Auch Wurst- bzw. Käsesemmeln waren kaum noch da. Etwas ausgekühlt von der Verpflegungspause rollten wir fröstelnd hinunter nach Sebi, um uns bald beim Anstieg zum Sudelfeld aufzuwärmen. Richtig warm wurde es gleich am Anhang bei bis zu 14 % Steigung zur Hummelei. Erster Sammelpunkt war am Tatzelwurm und zweiter Treffpunkt dann oben am Sudelfeldpass.
Von dort bei nur noch 13 Grad war die zweite Verpflegungsstation an der Krugalm das Ziel. Dort gab es dann warme Suppe oder Tee und natürlich auch die weltbekannten Kasspatzen. Manch einer wollte auch ein kühles alkoholfreies Bier trinken. Über Fischbachau und Hundham waren es dann noch etwa 10 Kilometer zum Ziel. Einige machten sich trotz der kühlen Temperaturen auf die 165 km Strecke. Respekt!
Leider hatten wir einen, wenn auch glimpflichen, Sturz zu verzeichnen, der mit ein paar Kratzern am nagelneuen Velo trotzdem ein bisschen weh tat. Aber nach etwa 5 ¼ Stunden Fahrzeit, 124 gefahrenen Kilometern und 1.858 Höhenmeter erreichte dann die Gruppe bei nunmehr etwas wärmeren Temperaturen das Ziel in Au.
Auf Einladung von Susanne konnten wir unsere leeren Speicher bei Kaffee und Kuchen wieder etwas auffüllen. Vielen Dank!
