Nove Colli in Cesenatico

Radeln in der Emilia Romagna

Der Nove Colli steht vor der Tür. Und der Quest Radverein e.V. ist wieder dabei. Insgesamt 12 Vereinsmitglieder (Anett, Steffi, Christian F. und V., Jürgen, Thomas, Max, Miro, Kurt, Sepp B. und G. sowie Stephan D.) und Papa Franz reisten am Mittwoch bzw. Donnerstag nach Cesenatico ins Hotel Riz, um dort schöne Radtage bei dolce vita zu genießen. 

Donnerstag, 17.05.2018

Nach einem gemütlichen Frühstück starten wir um 10:00 Uhr auf die erste Tour der Woche. Erst ging es über Ponte Uso zum Monte Tiffi und weiter hinauf zum Perticara (beides Berge der langen Nove Colli-Runde). Nach der Abfahrt Richtung Barbotto führte die Strecke auf der Nove Colli-Strecke wellig weiter, bevor wir dann links abbogen und zum Monte Leone hinaufradelten. Das am Morgen noch schöne Wetter schlug zwischenzeitlich um, sodass wir am höchsten Punkt etwas Regen ab bekamen. In Cesena teilte sich die Gruppe auf: Anett Jürgen Miro und Kurt warteten auf die Fahrer des Giro Italia, für die anderen ging es gleich zurück nach Cesenatico. Bei Pizzastücken und birra antialcoholica (okay, es gab auch echtes Bier, Rotwein und Grappe) endete die Tour mit insgesamt 113 km und 1500 Hm.

Freitag, 18.05.2018

Wie bereitet man sich auf den Nove Colli vor? Am Besten wenn man den Nove Colli schon mal im Training fährt. Dementsprechend ging es auf die Strecke des kurzen Nove Colli, allerdings "nur" auf die ersten 3 Hügel. Den Barbotto ließen wir aus da wir ja bereits am Vortag vom Perticara auf der Strecke des Barbotto unterwegs waren.

Bei bestem Wetter ging es für die gesamte Gruppe, nun durch Christian V., Thomas und Sepp G. verstärkt, auf die gemeinsame Tour. Jeder konnte sein Tempo fahren, sodass es ein echtes Training war. Nach der Abfahrt nach Mercato Sarazeno bogen wir links ab und rollten über eine große Schleife zurück Richtung Hotel.

Die Tour hatte dann 140 km und 1500 Hm. 

Samstag, 19.05.2018

Heute ging es mit Papa Franz auf eine Relax-Runde vor dem Rennen. Auf vielen Nebenstrecken ging es mit einem 25er-Schnitt auf eine 50 km und 100 Hm-Tour. Uns hat es gut getan, Kurt F. auch. Nach der schönen Runde verbrachten wir den Rest des Tages erstmal am Strand, dann auf der Radmesse und begutachteten die neuesten Räder - zum Teil schon mit E-Antrieb.

Nach der Übergabe der Startunterlagen im Hotel wurde dann fleißig das Rennen vorbereitet - Startnummer und Chip anbringen, Kette ölen ...

Nach dem Abendessen und der Ansage eines nicht näher genannten Vereinsmitglieds, dass man bis zum dritten Berg Schädelweh haben muss, gönnten wir uns noch einen kleinen Absacker. Dann ging es aber doch recht früh ins Bett, wobei ein anderes nicht näher genanntes Vereinsmitglied erst noch die Bayernniederlage im Pokalfinale verdauen musste.

Sonntag, 20.05.2018

Renntag. Und alles wie immer. Nach einer schlecht geschlafenen Nacht klingelt der Wecker um 4:00 Uhr. Man fragt sich, warum man sich das freiwillig antut. Ab 4:30 Uhr Frühstück. Die anderen sehen genauso aus, wie man sich selbst fühlt. 5:30 Uhr Abfahrt im Hotel und reinradlen in den jeweiligen Startblock. Bei Megabässen von AC DC, Hubschrauberlärm von oben, zwei italienischen Ansagern und einem Feuerwerk wird man bis zum Start wachgerüttelt. Und dann geht es endlich los. Auf die Strecke. Das Wetter war super zum Radeln (nicht zu kalt und auch nicht allzu heiß), die Straßen oft in einem schlechten Zustand (wie immer). Nach der Anfahrt zur Polenta (die dieses Jahr gar nicht so schnell war), wartet der erste Berg. Christian, Christian, Miro, Thomas , Sepp B. und Jürgen entschieden sich für die kurze Strecke, Steffi, Max, Kurt, Sepp G. und Stephan für die lange. Am Ende kamen alle (bis auf einen Sturz, der aber glimpflich ausging) wieder wohlbehalten ins Ziel zurück. 

Und wie immer hat es allen toll gefallen. Glückwunsch an alle Teilnehmer!